Herzlich Willkommen in der evangelischen Krippe und Kindertagesstätte der Stephanus-Gemeinde in Mainz-Kostheim.
Herzlich Willkommenin der evangelischen Krippe und Kindertagesstätte der Stephanus-Gemeinde in Mainz-Kostheim.

Nicht das Kind sollte sich der Umgebung anpassen, sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen.

Maria Montessori

Eingewöhnungsmodell

Die Eingewöhnung basiert auf Sicherheit, Vertrauen und Bindung.

in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell (Infans)

Das Erstgespräch

Im Erstgespräch erhalten Sie Informationen zu Ablauf und Einzelheiten der Eingewöhnung. Darüber hinaus besprechen wir Ihre Beteiligung und Unterstützung im Einge-wöhnungsprozess. Wir tauschen uns gegenseitig über wichtige Informationen zu Ihrem Kind und unserer Einrichtung aus.

 

Die 3-tägige Grund-Phase

An drei aufeinanderfolgenden Tagen besuchen Sie oder eine andere feste Bezugsperson für ca. eine 1 Stunde die Gruppe. Sie nehmen dort den vorgesehenen Platz ein. In dieser Phase findet keine Trennung vom Kind statt. Die Bezugserzieherin verhält sich abwartend, aber aufmerksam gegenüber den Signalen des Kindes. Sie versucht behutsam Kontakt zu dem Kind aufzunehmen.

 

Der 4. Tag

An diesem Tag verlässt die Bezugsperson nach der Verabschiedung zum ersten Mal den Gruppenraum. Wenn das Kind dies akzeptiert beziehungsweise sich gleich beruhigen lässt, dauert die erste Trennung maximal 30 Minuten. Ist dies nicht der Fall, dauert die Trennung nicht länger als 1 bis 3 Minuten.

Bitte bringen Sie das vereinbarte Übergangs- oder Ablöseobjekt, z.B. ein Kuscheltier o.ä., mit. Diese Situation ist wichtig für den weiteren Verlauf und entscheidet über den weiteren Verlauf der Eingewöhnung.

 

Die Stabilisierungsphase

Ab dem 5. Tag übernimmt die Erzieherin im Beisein der Bezugsperson schrittweise die Versorgung (füttern, wickeln, schlafen) des Kindes. Darüber hinaus bietet sie sich dem Kind als Spielpartner an und reagiert als Erste auf die Signale des Kindes. Die Trennungszeiten werden schritweise erweitert-unter Beachtung der Reaktionen des Kindes. Die Bezugsperson bleibt in der Einrichtung oder ist jederzeit erreichbar. Gemeinsam wird ein Abschiedsritual entwickelt. Sollte das Kind eine längere Eingewöhnung brauchen, erfolgt ein neuer Trennungsversuch am 7. Tag.

 

Die Schlussphase

In dieser Phase ist die Bezugsperson nicht mehr in der Einrichtung, aber jederzeit erreichbar. Das Kind ist für mehrere Stunden in der Krippe, lässt sich von der Erzieherin trösten, findet ins Spiel und schläft. Es akzeptiert die Erzieherin als "sichere Basis".

 

Grundsätzliches

 

  • Kinder brauchen die einzelnen Phasen der Eingewöhnungszeit und bestimmen ihren eigenen Rhythmus.
  • Pro Tag wird nur ein neuer Schritt gewagt.
  • Jeder neue Schritt wird gemeinsam besprochen.
  • Die Bezugsperson sollte sich nicht mit anderen Dingen oder Kindern beschäftigen.
  • Das Kind sollte in der Eingewöhungsphase möglichst nicht während der gesamten Öffnungszeit in der Einrichtung sein.
  • Die Eingewöhnungszeit umfasst einen Zeitraum von ca. 4 Wochen.
  • Wird ein Kind in dieser Zeit krank, verlängert sich Eingewöhnung um die Dauer der Krankheitstage.

 

 

 

 

 

 

 

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